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Die Gemeinde Edewecht setzt auf Elektromobilität

Rund 147.000 Kilometer legen die Fahrzeuge der Sozialstation Edewecht in jedem Jahr zurück. Von Wittenberge bis nach Wildenloh sind ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich für pflegebedürftige Menschen da. Bei den Touren durch das Gemeindegebiet sind bislang große Mengen CO2 angefallen – fast 18 Tonnen pro Jahr. Ab sofort kommen auf den Strecken acht neue Elektrofahrzeuge zum Einsatz. Durch den emissionsfreien Antrieb können so 92 Prozent der mobilitätsbedingten Treibhausgase vermieden werden. Für Bürgermeisterin Petra Knetemann ist das ein wichtiges Signal für den Klimaschutz in der Gemeinde: „Im Klimaschutzkonzept haben wir uns zum Ziel gesetzt, den eigenen Fuhrpark auf Elektromobilität umzustellen. Der Pflegedienst ist nun bereits nahezu klimaneutral unterwegs“.

Pflegedienstleiterin Bozena Grätsch freut sich über die neuen Fahrzeuge und betont: „Alle sind sehr zufrieden mit den Autos. Nach einer kurzen Einweisung in die Eigenheiten des Elektromotors und den Ladevorgang gibt es fast keine Probleme im Betrieb“.

Die Fahrzeuge sind geleast und wurden über das Förderprogramm „Sozial & mobil“ sowie über den BAFA-Umweltbonus bezuschusst. Die Anschaffung der Fahrzeuge und der erforderlichen Ladeboxen hatte Fachbereichsleiter Rolf Torkel in seiner Funktion als kommissarischer Vorstand der Pflege Service Edewecht – Anstalt öffentlichen Rechts maßgeblich vorangetrieben: „Bereits vor einem Jahr haben wir einen elektrischen Kleinbus für das Alten- und Pflegeheim beschafft und hiermit sehr gute Erfahrungen gemacht. Die neuen Fahrzeuge für den Pflegedienst sind sehr wirtschaftlich im Betrieb und passen mit ihrer Reichweite von rund 190 Kilometern ideal zum täglichen Einsatzbedarf“.

Auch der Bauhof nimmt ein Elektrofahrzeug in seinen Fuhrpark auf. Der Pritschenwagen in Signalorange wird zukünftig im gesamten Gemeindegebiet zum Einsatz kommen. Für Bauhofleiter Tim Hobbiebrunken ist das Fahrzeug ein erster Schritt in die Elektromobilität seiner Dienststelle der noch viele weitere folgen sollen: „Wir haben uns für ein gebrauchtes Modell entschieden. Nutzfahrzeuge sind aktuell auf dem Markt nur sehr schwer und zu hohen Preisen zu bekommen. Das Modell hat eine Zuladung von rund einer Tonne und ist ebenso vielseitig einsetzbar wie ein vergleichbares Verbrennerfahrzeug.“

Insgesamt befinden sich somit zehn vollelektrische Fahrzeuge im Fuhrpark der Gemeinde.

(v.l.) Pflegedienstleiterin Bozena Grätsch, Bauhofleiter Tim Hobbiebrunken, Fachbereichsleiter Rolf Torkel und Bürgermeisterin Petra Knetemann stellen die neuen Elektrofahrzeuge der Gemeinde vor.